Piscator Magazin mit Poster

Piscator Magazin


Angeln ist für viele Menschen ein sehr bedeutender Ausgleich zu Alltag, Hektik und Stress. Es ist ein inniger Moment der Ruhe, des Alleinseins und des Staunens. Dieses Staunen ist gleichzeitig Durst nach Wissen über die unberechen­baren Fische und ihren Lebensraum. Staunen führt Angler immer wieder zum Wissen um die Verletzlichkeit und Schutz­bedürftigkeit der Natur.

Diese bedeutenden Aspekte des Angelns werden in den etablierten Fachmedien kaum aufgegriffen. Fische spielen die Rolle von Trophäen, für deren Gewinn der Angler nur die raffinierteste Taktik konsequent genug verfolgen muss. Angeln wird zu technokratischer Tüftelei und zum Sport im negativsten Sinne des Wortes.

Diese Arbeit beschreibt die Werte, die das Angeln für viele Menschen darstellt, zeigt auf, wie untrennbar Naturschutz mit diesen verbunden ist, und erläutert Hintergründe des Special-Interest-Journalismus, um daraus den Entwurf eines neuen Magazins zu entwickeln.

Entstanden
Herbst 2014
Rolle
Herausgeber, Designer
Aufgaben
Konzept, Styleguide, Editorial Design, Illustration
Auftraggeber
Masterthesis
Dank
an Jay Rutherford und Walter Bauer-Wabnegg in Weimar und natürlich vor allem herzlichen Dank an die Mitwirkenden: Hans Ljubic, Martin Engelbogen, Daniel Göz, Axel Zarske, Paul Vecsei, Niklas Berting, Simon Meisinger
zugeordnet zu
Grafikdesign · Illustration
Review bei gewässerwart.de
Piscator Website

Von außen

Das Heft ist im Format A5 gehalten, 88 Seiten stark und enthält außerdem ein Poster mit Illustrationen von im Süßwasser heimischen Krebsarten.

Von innen

Diese Ausgabe beackert Themen wie die Regulierung der Schwarzen Sulm, die Restauration von Gewässern mit Kiesdepots, das Fliegenfischen in den Tropen, einen Besuch in der ichthyologischen Sammlung Dresden und die Patina an einer alten, liebgewonnen Watjacke.

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